{"id":33,"date":"2016-01-13T11:23:47","date_gmt":"2016-01-13T10:23:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.riservalatimpa.it\/?page_id=33"},"modified":"2022-07-11T11:22:05","modified_gmt":"2022-07-11T09:22:05","slug":"vecchio-tracciato","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.riservalatimpa.it\/de\/percorsi\/die-alte-bahnlinie\/","title":{"rendered":"Die alte Bahnlinie"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die alte Bahnlinie<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-68 alignleft\" src=\"http:\/\/www.riservalatimpa.it\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/vecchio-tracciato-206x300.png\" alt=\"vecchio tracciato\" width=\"206\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.riservalatimpa.it\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/vecchio-tracciato-206x300.png 206w, https:\/\/www.riservalatimpa.it\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/vecchio-tracciato-16x24.png 16w, https:\/\/www.riservalatimpa.it\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/vecchio-tracciato-25x36.png 25w, https:\/\/www.riservalatimpa.it\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/vecchio-tracciato-33x48.png 33w, https:\/\/www.riservalatimpa.it\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/vecchio-tracciato.png 528w\" sizes=\"(max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesamtl\u00e4nge: 3000 m<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schwierigkeitsgrad: leicht<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dauer: ca. 2 Std.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausr\u00fcstung: Taschenlampe<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Rede ist von einem eingleisigen, im 19. Jahrhundert gebauten Abschnitt der staatlichen Eisenbahn, der nach der Fertigstellung der weiter oberhalb verlaufenden Strecke (zweigleisig und durch einen Tunnel gebaut) in den 60er Jahren stillgelegt wurde. Dieser au\u00dfer Betrieb gesetzte Abschnitt beginnt ab der \u00d6rtlichkeit <em>Grotte <\/em>und endet bei <em>Santa Maria degli Ammalati<\/em> in der N\u00e4he der <em>Contrada&nbsp;Mortara<\/em> neben der neuen Schienenstrecke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der ganze Weg ersteckt sich \u00fcber 3 km durch ebenes Gel\u00e4nde, d.h. \u00fcber die gesamte Ausdehnung der <em>Timpa <\/em>von <em>Santa Tecla<\/em>, und f\u00fchrt teilweise zwischen hohen St\u00fctzmauern aus Lavagestein hindurch, aber auch durch vier Tunnel. Und doch gibt er ebenfalls \u00fcber weite Strecken den Blick auf die darunterliegende Ebene frei. Aus n\u00e4chster N\u00e4he kann man die au\u00dfergew\u00f6hnlichen Felsen der <em>Timpa<\/em> sowie die \u201eMeisterwerke\u201c der antiken Eisenbahntechnik und vor allem die Vegetation am Wegesrand betrachten, die au\u00dfer Pflanzenformationen der \u201eMacchia mediterranea\u201c auch Bereiche mit Baumbest\u00e4nden aus Eichen und Z\u00fcrgelb\u00e4umen umfasst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein m\u00f6glicher Zugang zu diesem Wanderweg befindet sich an der <em>Via Provinciale per Riposto<\/em>, ca. 300 m s\u00fcdlich der Kirche <em>Santa Maria della Neve<\/em>, wo man ganz nebenbei gesagt eine wundersch\u00f6ne, k\u00fcnstlerisch gestaltete Krippe aus dem 18. Jahrhundert besichtigen kann. Er liegt direkt gegen\u00fcber der Abzweigung der <em>Via Malascesa<\/em> von der <em>SP2<\/em>, an der Stelle, wo der Bahndamm der alten Eisenbahnlinie an die <em>Via Provinciale per Riposto<\/em> grenzt. Hier befindet sich eine schmale Eisenbahnunterf\u00fchrung, die man aber umgehen kann, indem man \u00fcber einen engen und gewundenen Pfad den Bahndamm hinaufklettert. Dabei kommt man an einem Z\u00fcrgelbaum vorbei und erreicht so die alte Bahnlinie, an der ein Weichensignal mit dem Gro\u00dfbuchstaben T steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von hier aus er\u00f6ffnet sich zum Meer hin ein bezauberndes Panorama auf die kleine Ortschaft <em>Santa Maria La Scala<\/em> und bergaufw\u00e4rts kann man den Blick auf Villen und imposante, gro\u00dfz\u00fcgig angelegte Terrassierungen genie\u00dfen. Nach einigen hundert Metern setzt sich der Weg zwischen hohen St\u00fctzmauern fort und st\u00f6\u00dft auf die \u00dcberreste eines Lavatunnels. Bei den Grabungen f\u00fcr die Schienenstrecke wurde der Tunnel zweigeteilt: In dem zum Meer hin gelegenen Teilabschnitt kann man deutlich die Schnitte durch zwei laminare Rollen erkennen, w\u00e4hrend der andere Abschnitt durch ein Mauerwerk abgeschirmt ist, da dieser Ort dem Personal der Bahninstandhaltung als Unterstand diente.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiter Richtung Norden trifft man auf den Eingang zum ersten Eisenbahntunnel, in den bei einer L\u00e4nge von 250 m Licht durch den Tunnelein- und ausgang, wie auch durch eine gro\u00dfe \u00d6ffnung nach Osten einf\u00e4llt. (In Bezug auf die stillgelegte Bahnlinie ist es allerdings der zweite Tunnel, denn der erste Tunnel geh\u00f6rt nicht mit zum Wanderweg.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im weiteren Verlauf begegnet man noch zwei weiterenTunneln. Der erste ist kurz (ca. 150 m) und gradlinieg und somit vom Tageslicht erhellt. In einer Reihe von seitlichen Nischen konnten sich die Arbeiter bei der Durchfahrt von Z\u00fcgen in Sicherheit bringen. Der zweite Tunnel ist 468 m lang, und wie man auf einer am s\u00fcdlichen Eingang angebrachten Plakette lesen kann, muss man mit einer Taschenlampe ausger\u00fcstet sein, wenn man ihn durchlaufen m\u00f6chte. Auf dem Schlussstein des Eingangsbogen im Norden steht das Datum \u201e1912\u201c, welches sich auf die Zeit bezieht, in der am Tunnel Renovierungsarbeiten ausgef\u00fchrt worden sind. Am Ende des Tunnels er\u00f6ffnet sich dem Wanderer ein atemberaubendes Panorama: der Bick auf die Ortschaften <em>Santa Tecla<\/em>, <em>Stazzo<\/em> und <em>Pozzillo<\/em>. Bergaufw\u00e4rts hingegen verdient auch das Dickicht aus Flaumeichen eine gewisse Beachtung, aus dem direkt neben einem Bachbett ein wundersch\u00f6ner Mastixstrauch, oder auch Wilde Pistazie genannt, hervorsticht. Ab hier beginnt nun eine ca. 1200 m lange Wegstrecke unter freiem Himmel: Die zum Hang hin gelegene Seite pr\u00e4sentiert eine terrassierte H\u00fcgellandschaft, w\u00e4hrend sich die zum Meer gelegene Seite \u00fcber der farbenfrohen Landschaft und der sich am Horizont verlierenden Ionischen K\u00fcste erhebt. Das Ende der alten Bahnlinie ist durch ein Tor kenntlich gemacht, an dem man umkehrt, um zum Ausgangspunkt des Naturpfades zur\u00fcckzuwandern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>Contrada Mortara<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinter dem Tor liegt der n\u00f6rdliche Teil der <em>Timpa<\/em> von <em>Santa Tecla<\/em>, die <em>Contrada Mortara<\/em>. Gro\u00dffl\u00e4chige Plantagen mit Zitrusb\u00e4umen, die auf den manchmal etwas problematischen Terrassierungen au\u00dfergew\u00f6hnlich gut verwurzelt sind, bestimmen das Bild.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man von Catania kommt, muss man bis zur n\u00f6rdlichen Kreuzung der <em>SS 114<\/em> mit der <em>Via Provinciale per Santa Maria Ammalati<\/em> fahren. Hier biegt rechts das asphaltierte Str\u00e4\u00dfchen <em>Via Mortara<\/em> ab, das nach <em>Santa Tecla<\/em> f\u00fchrt, einer Fraktion von Acireale.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach ca. 200 m kommt man zu einer Gabelung, an der man sich rechts halten muss \u2013 die linksseitige <em>Via D\u2019Amico<\/em> f\u00fchrt n\u00e4mlich nach Scillichenti. Zuerst ist die Stra\u00dfe durch Trockenmauern eng begrenzt, wird dann aber breiter und f\u00fchrt in einer U-Kurve \u00fcber die neue Eisenbahnlinie. Von hier aus hat man einen weitl\u00e4ufigen Panoramablick \u00fcber die Ebene von <em>Santa Tecla<\/em> und auf die Zitrusplantagen, die auf diesem Teil der <em>Timpa<\/em> Fu\u00df gefasst haben. F\u00e4hrt man weiter, scheint die <em>Via Mortara<\/em> an einem gewissen Punkt bei einer H\u00e4usergruppe zu enden, setzt sich aber in Wirklichkeit an einer T-Kreuzung fort: nach Osten f\u00fchrt ein nur schwer befahrbarer Feldweg, w\u00e4hrend die Stra\u00dfe nach Westen in einer Sackgasse endet. Im Schutz einer Zypresse befindet sich hier auf einem Tor am Eingang zu einem nicht zug\u00e4nglichen Privatgrundst\u00fcck eine \u00c4dikula. Neben diesem Tor ist ein zweites Tor, durch das man, w\u00e4re es unverschlossen, zum Nordeingang der alten Bahnlinie gelangen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der schwerbefahrbare und absch\u00fcssige Weg nach Osten dagegen trifft in der N\u00e4he der Ortschaft <em>Santa Tecla<\/em> wieder auf die asphaltierte Stra\u00dfe, die zu der <em>Via Provinciale per Riposto <\/em>f\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die alte Bahnlinie Gesamtl\u00e4nge: 3000 m Schwierigkeitsgrad: leicht Dauer: ca. 2 Std. Ausr\u00fcstung: Taschenlampe Die Rede ist von einem eingleisigen, im 19. Jahrhundert gebauten Abschnitt der staatlichen Eisenbahn, der nach der Fertigstellung der weiter oberhalb verlaufenden Strecke (zweigleisig und durch einen Tunnel gebaut) in den 60er Jahren stillgelegt wurde. 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